Häufige Fragen zu Garten- und Landschaftsbau in NRW
Was kostet ein Gärtner pro Stunde? Wann darf ein Baum gefällt werden? Wie schnell bekomme ich einen Termin? Hier finden Sie ehrliche Antworten zu Preisen, Ablauf, Genehmigungen, Pflege und Steuern – für Düsseldorf, Wuppertal, Schwelm, Ennepetal, Meerbusch, Köln und ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Preisangaben sind unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt.; verbindlich wird es nach der kostenlosen Besichtigung vor Ort.
Kosten & Preise
Was kostet ein Gärtner bzw. Landschaftsgärtner pro Stunde?
Für Gartenpflege liegen die Richtwerte in unserer Region bei ca. 45–65 € pro Stunde inkl. MwSt., für Bau- und Erdarbeiten mit Maschinen bei ca. 60–95 € pro Stunde; eine Maschinenstunde mit Minibagger und Fahrer rechnen wir mit ca. 65–100 €. Nach Stunden arbeiten wir vor allem bei Pflege-, Reparatur- und Kleinaufträgen. Alles, was sich aufmessen lässt – Terrasse, Einfahrt, Zaun, Hecke, Neuanlage –, bekommen Sie als Festpreis nach der kostenlosen Besichtigung.
Was kostet eine Gartengestaltung oder Gartenneuanlage pro Quadratmeter?
Für eine einfache Neuanlage mit Rasen, Beeten und Bepflanzung rechnen Sie mit ca. 30–100 € pro m², für eine komplette Neuanlage inklusive Terrasse, Wegen und Rasen mit ca. 100–180 € pro m². Ein Garten von 100 m² liegt damit je nach Ausstattung bei etwa 3.000–10.000 €. Eine Grobplanung mit Plan kostet ca. 400–1.000 €, eine Detailplanung mit Pflanzplan ca. 1.000–2.000 € – ob die Planungskosten bei Beauftragung verrechnet werden, steht in Ihrem Angebot.
Was kosten Pflasterarbeiten und eine Terrasse pro Quadratmeter?
Pflaster komplett – also inklusive Aushub, Schotterunterbau, Material und Verlegung – liegt bei ca. 80–160 €/m² für Betonpflaster, ca. 110–170 €/m² für Pflasterklinker und ca. 150–240 €/m² für Naturstein. Eine Terrasse kostet komplett ca. 90–150 €/m² mit Betonplatten, ca. 110–200 €/m² mit Feinsteinzeug und ca. 120–300 €/m² mit Naturstein. Zwei konkrete Beispiele: eine befahrbare Einfahrt mit 40–50 m² Betonpflaster ca. 3.700–6.100 €, eine 20 m² große Terrasse ca. 1.800–6.000 €. Wird nur verlegt und das Material bauseits gestellt, sind es ca. 20–40 €/m².
Was kosten Heckenschnitt, Rollrasen und Baumfällung?
Heckenschnitt kostet ca. 6–15 € pro laufenden Meter bis 2 m Höhe, ca. 12–25 € bis 3 m und ca. 25–45 € darüber, dazu ca. 30–100 € für die Entsorgung; als Jahrespauschale mit zwei Schnitten sind es meist 200–600 €. Rollrasen schlüsselfertig – Bodenvorbereitung, Rasen und Verlegung – liegt bei ca. 18–45 €/m², für 100 m² also bei etwa 2.500–3.500 €. Für eine Baumfällung gilt die Faustregel 50–150 € je Meter Baumhöhe: bis 5 m ca. 150–400 €, 10–15 m ca. 800–1.500 €, Großbäume über 15 m ab ca. 1.500 €; das Fräsen des Wurzelstocks kommt mit ca. 100–500 € hinzu.
Wie verbindlich sind die Preise auf dieser Website?
Alle genannten Zahlen sind unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt., die sich an üblichen Marktpreisen in Nordrhein-Westfalen orientieren – sie sind ausdrücklich kein Angebot. Was Ihr Projekt tatsächlich kostet, hängt von Fläche, Zugänglichkeit, Untergrund, Material und Entsorgungsmenge ab; genau deshalb schauen wir uns den Garten kostenlos vor Ort an, statt am Telefon zu schätzen. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot, in dem Material, Arbeitszeit, Maschinen, Anfahrt und Entsorgung einzeln aufgeführt sind.
Ist die Besichtigung wirklich kostenlos?
Ja. Der Vor-Ort-Termin und das schriftliche Angebot sind kostenlos und unverbindlich – auch dann, wenn Sie sich anschließend für einen anderen Betrieb entscheiden oder das Projekt verschieben. Schicken Sie uns vorab am besten ein paar Fotos per WhatsApp an +49 174 6150689; häufig erkennen wir schon daran, worauf es bei Ihrem Vorhaben ankommt.
Ablauf, Termine & Bauzeit
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Auf Anfragen per WhatsApp, Telefon oder E-Mail antworten wir in der Regel innerhalb von 24 Stunden, die kostenlose Besichtigung findet meist innerhalb weniger Tage statt. Kleinere Arbeiten wie Heckenschnitt, Rasenpflege oder eine Reparatur lassen sich häufig innerhalb von ein bis zwei Wochen einplanen. Für Bauprojekte wie Terrasse, Pflaster oder Mauer rechnen Sie je nach Saison mit einigen Wochen Vorlauf – im Frühjahr von März bis Mai sind die Wartezeiten am längsten, im Herbst und Winter am kürzesten.
Wie läuft ein Auftrag von der Anfrage bis zur Übergabe ab?
Sie schildern uns Ihr Vorhaben mit Fotos und ungefähren Maßen, wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden und vereinbaren die kostenlose Besichtigung. Vor Ort messen wir auf, prüfen Untergrund, Gefälle, Zugang und – wo nötig – Genehmigungen und besprechen Materialien und Alternativen. Anschließend erhalten Sie ein Festpreisangebot mit allen Positionen und danach einen festen Ausführungstermin. Auf der Baustelle haben Sie durchgehend denselben Ansprechpartner, am Ende übergeben wir besenrein inklusive Entsorgung.
Wie lange dauern typische Projekte?
Ein Heckenschnitt oder eine Grundpflege ist meist an einem halben bis ganzen Tag erledigt. Eine Terrasse von 20–30 m² oder eine gepflasterte Einfahrt dauert inklusive Aushub und Unterbau zwei bis fünf Arbeitstage, ein Doppelstabmattenzaun je nach Länge ein bis drei Tage. Eine komplette Gartenneuanlage mit Wegen, Rasen und Bepflanzung braucht ein bis drei Wochen. Den Zeitplan bekommen Sie zusammen mit dem Angebot – und wir halten ihn ein.
Wann ist die beste und günstigste Zeit für Gartenarbeiten?
Herbst und Winter von Oktober bis Februar sind Nebensaison: kürzere Wartezeiten, ideale Pflanzzeit für Hecken und Gehölze und der einzige Zeitraum, in dem starke Rückschnitte und Fällungen überhaupt erlaubt sind. Im Frühjahr ist die Nachfrage am höchsten, hier lohnt sich eine frühe Anfrage. Rasen säen oder Rollrasen verlegen gelingt am besten von April bis Mai oder von September bis Oktober bei 15–20 °C. Erd-, Pflaster- und Mauerarbeiten führen wir ganzjährig aus, solange der Boden frostfrei ist.
Was sollte ich bei der Anfrage mitschicken?
Hilfreich sind zwei bis drei Fotos der Fläche, die ungefähren Maße (Quadratmeter bei Flächen, laufende Meter bei Hecke, Zaun oder Mauer), die Adresse und Ihr Wunschtermin. Bei Hanggrundstücken hilft ein Foto der Zufahrt, bei Bäumen eines vom Stammfuß, gern mit Maßband am Stamm in 1 m Höhe. Damit bereiten wir die Besichtigung gezielt vor und können Ihnen oft schon vorab eine Größenordnung nennen.
Arbeiten Sie auch bei schlechtem Wetter oder im Winter?
Im Bergischen Land mit 1.100–1.200 mm Niederschlag im Jahr würden wir sonst wenig schaffen: Pflege-, Schnitt- und Fällarbeiten laufen auch bei Regen. Erd-, Pflaster- und Mauerarbeiten unterbrechen wir bei Dauerregen oder Frost, weil sich Boden und Tragschicht dann nicht sauber verdichten lassen und das Ergebnis darunter leiden würde. Verschiebt sich ein Termin deshalb, sagen wir rechtzeitig Bescheid und nennen Ihnen sofort den neuen Termin.
Genehmigungen, Vorschriften & Nachbarrecht
Brauche ich in NRW eine Genehmigung, um einen Baum zu fällen?
Das entscheidet die jeweilige Kommune über ihre Baumschutzsatzung. In Düsseldorf sind Bäume ab 80 cm Stammumfang (gemessen in 1 m Höhe) geschützt, in Köln Laubbäume ab 80 cm und Nadelbäume ab 130 cm, in Wuppertal liegt die Grenze bei 100 cm. Meerbusch verlangt statt einer Genehmigung eine Anzeige mindestens sechs Wochen vor der Fällung samt Ersatzpflanzung oder Ausgleichszahlung; Schwelm und Ennepetal haben derzeit keine Baumschutzsatzung. Die Gebühr liegt meist bei 25–100 € (in Düsseldorf rund 76 €) – wir messen bei der Besichtigung nach und bereiten den Antrag mit vor.
Wann darf man Hecken und Gehölze schneiden – ist das im Sommer verboten?
Vom 1. März bis 30. September verbietet § 39 BNatSchG das Roden und radikale Zurückschneiden von Hecken, Gebüschen und Gehölzen zum Schutz brütender Vögel; Verstöße können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben ganzjährig erlaubt, solange kein Nest betroffen ist – der klassische Heckenschnitt Ende Juni nach dem Johannistrieb fällt darunter. Verjüngungsschnitte, Rodungen und Fällungen planen wir dagegen konsequent für Oktober bis Februar.
Wie hoch darf ein Zaun oder Sichtschutz sein, und wie nah an die Grenze?
Einfriedungen bis 2 m Höhe sind nach der Bauordnung NRW im Innenbereich in der Regel verfahrensfrei. Bebauungsplan, Gestaltungssatzung oder Sichtdreiecke an Straßeneinmündungen können jedoch geringere Höhen vorschreiben, gerade im Vorgarten. Für Hecken gilt zusätzlich das Nachbarrechtsgesetz NRW mit Grenzabständen von 0,50 m bis 2 m Heckenhöhe und 1 m darüber. Wir prüfen die Vorgaben für Ihr Grundstück, bevor wir das Angebot schreiben – das erspart Ärger mit dem Nachbarn und teure Rückbauten.
Brauche ich eine Baugenehmigung für Terrasse, Mauer oder Stützmauer?
Eine ebenerdige Terrasse ohne Überdachung ist genehmigungsfrei; eine Terrassenüberdachung ist in NRW bis 30 m² Fläche und 4,50 m Tiefe verfahrensfrei (§ 62 BauO NRW). Mauern und Stützmauern bis 2 m Höhe sind im Innenbereich meist ebenfalls verfahrensfrei – höhere Mauern, Vorhaben im Außenbereich, Festsetzungen im Bebauungsplan oder Denkmalschutz können dagegen eine Genehmigung erfordern. Abstandsflächen zum Nachbarn gelten in jedem Fall. Im Zweifel klären wir das vorab mit dem zuständigen Bauamt.
Ist ein Schottergarten als pflegeleichter Vorgarten erlaubt?
Nein. Reine Kies- und Schotterflächen sind nach § 8 BauO NRW nicht zulässig, nicht überbaute Flächen müssen begrünt werden. Pflegeleicht geht trotzdem: dicht gesetzte Bodendecker, Gräser und Kleinsträucher auf einer Mulchschicht, klare Beetkanten und ein sauber gepflasterter Weg brauchen kaum mehr Aufwand als Schotter – und heizen sich im Sommer nicht auf, was gerade in Düsseldorf und Köln mit ihrer städtischen Wärmeinsel ein spürbarer Unterschied ist.
Darf ich Regenwasser einfach auf dem Grundstück versickern lassen?
Bei Dachwasser von Wohnhäusern ist die Versickerung häufig unproblematisch. Für Hof- und Verkehrsflächen, in Wasserschutzgebieten oder bei hohem Grundwasserstand – etwa in Rheinnähe in Meerbusch, Kaiserswerth oder Rodenkirchen – kann eine Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde nötig sein, und Änderungen am Kanalanschluss sind beim Stadtentwässerungsbetrieb anzuzeigen. Wir planen Rigolen, Sickerschächte und wasserdurchlässige Beläge so, dass sie zu Boden und Vorschriften passen, und klären den Fall vorab mit Ihnen.
Gartenpflege, Rasen & Pflegeverträge
Bieten Sie regelmäßige Gartenpflege mit Pflegevertrag an?
Ja – wöchentlich, 14-tägig, monatlich oder rein saisonal, je nach Garten und Budget. Richtwerte inkl. MwSt.: ca. 90–180 € pro Monat für einen Reihenhausgarten, ca. 180–350 € für ein Einfamilienhausgrundstück; für Wohnanlagen und Gewerbeobjekte kalkulieren wir je Objekt. Feste Termine, ein Ansprechpartner, die Anfahrt im Kerngebiet und die Entsorgung des Grünschnitts sind enthalten.
Wie oft sollte ein Garten professionell gepflegt werden?
Rasen alle ein bis zwei Wochen in der Wachstumszeit, Hecken ein- bis zweimal im Jahr (Formschnitt Ende Juni, bei starkem Wuchs ein zweiter Schnitt), Beete etwa monatlich, dazu Laubentfernung im Oktober und November. Viele Kunden buchen als Grundpaket nur die Frühjahrs- und Herbstpflege und rufen alles Weitere bei Bedarf ab. Was in Ihrem Garten wirklich sinnvoll ist, sagen wir Ihnen ehrlich – auch dann, wenn weniger völlig ausreicht.
Warum vermoost mein Rasen so schnell, und was hilft dauerhaft?
Im Bergischen Land – Wuppertal, Schwelm, Ennepetal – treffen über 1.000 mm Niederschlag im Jahr, saure und flachgründige Böden sowie viel Schatten an Nordhängen aufeinander; das ist die perfekte Kombination für Moos. Kurzfristig helfen Vertikutieren, Kalken, Sanden, Nachsaat und Düngung, dauerhaft nur die Ursache: Verdichtung lösen, Staunässe über eine Drainage abführen und eine passende Rasenmischung wählen. Sind noch mehr als die Hälfte gesunde Rasengräser vorhanden, reicht meist die Sanierung – sonst rechnet sich die Neuanlage mit richtigem Bodenaufbau.
Wann sollte Rollrasen verlegt werden und wann darf man ihn betreten?
Die besten Zeiträume sind April bis Mai und September bis Oktober bei etwa 15–20 °C; bei konsequenter Bewässerung ist auch der Sommer möglich. Nach dem Verlegen wässern Sie zwei Wochen lang täglich mit 15–20 Litern pro m², am besten früh morgens, und betreten die Fläche in dieser Zeit nicht. Der erste Schnitt erfolgt nach 7–14 Tagen bei 6–8 cm Höhe – danach ist der Rasen normal nutzbar.
Übernehmen Sie auch einmalige Einsätze ohne Vertrag?
Ja. Eine Grundpflege vor der Wohnungsübergabe oder dem Hausverkauf, das Aufräumen nach längerer Abwesenheit, ein einzelner Heckenschnitt oder die Laubbeseitigung im Herbst sind bei uns ganz normale Aufträge – ohne Pflegevertrag und ohne Mindestlaufzeit. Sie erhalten dafür ein Festpreisangebot nach der kostenlosen Besichtigung und können jederzeit später auf feste Termine umsteigen.
Bauen im Garten: Pflaster, Terrasse, Zaun & Mauer
Beton, Klinker, Feinsteinzeug oder Naturstein – was ist die richtige Wahl?
Betonstein ist die günstigste Variante und in vielen Formaten zu haben, kann über die Jahre aber ausbleichen. Pflasterklinker bleibt farbecht und ist sehr abriebfest; Feinsteinzeug ist frost-, flecken- und rutschfest und deshalb auf Terrassen besonders pflegeleicht. Naturstein wie Granit oder Basalt ist die langlebigste und teuerste Lösung und passt gestalterisch gut zu Altbauten und Bergischen Schieferhäusern. Für befahrbare Flächen brauchen die Steine mindestens 8 cm Stärke.
Welcher Unterbau ist nötig – und warum kostet er so viel?
Für Pkw-befahrbare Einfahrten bauen wir 30–40 cm frostsichere Schottertragschicht (0/32 oder 0/45) lagenweise verdichtet ein, darauf 3–5 cm Splittbettung; für reine Geh- und Terrassenflächen reichen meist 20–25 cm. Auf den lehmigen Böden im Bergischen Land planen wir eher die obere Grenze ein, auf sandigem Untergrund in der Rheinebene die untere. Der Unterbau allein kostet ca. 35–80 € pro m² inklusive Aushub und dessen Entsorgung – er ist später unsichtbar, entscheidet aber darüber, ob die Fläche in zehn Jahren noch eben ist.
Warum sackt mein Pflaster ab und warum steht Wasser auf der Terrasse?
Fast immer, weil die Tragschicht zu dünn oder nicht lagenweise verdichtet wurde, Sand statt Splitt als Bettung diente oder das Gefälle von rund 2 % vom Haus weg fehlt. Das Wasser sammelt sich, friert im Winter und hebt die Steine an. Wir nehmen den Belag auf, bauen Tragschicht und Splittbett neu auf, setzen wo nötig eine Entwässerungsrinne (ca. 100–300 € pro laufenden Meter) und verlegen die vorhandenen Steine wieder – das ist meist deutlich günstiger als neues Material.
Wie werde ich Unkraut in den Pflasterfugen dauerhaft los?
Wir entfernen den Bewuchs mechanisch oder mit Heißwasser, reinigen die Fläche gründlich und verfugen anschließend neu – mit polymerem Fugensand oder wasserdurchlässigem Pflasterfugenmörtel, in den kaum noch Samen eindringt. Chemische Unkrautvernichter sind auf befestigten Flächen wie Einfahrten, Wegen und Hofflächen verboten. Reinigung und Neuverfugung bieten wir auch als eigenständige Leistung an, ohne dass die Fläche neu gebaut werden muss.
Trockenmauer, L-Steine oder Gabionen – was passt an einen Hang?
Trockenmauern aus Naturstein wirken im Bergischen Land am stimmigsten und bieten Lebensraum für Eidechsen und Insekten, sind aber die aufwendigste Lösung (ab ca. 300 € pro laufenden Meter). Gabionen sind schnell gesetzt, sehr stabil und mit ca. 120–300 € pro laufenden Meter die wirtschaftlichste Variante; L-Steine aus Beton eignen sich für klare Kanten und hohe Lasten. Entscheidend ist bei allen dreien dasselbe: ein tragfähiges Fundament, Frostschutz und eine Hinterfüllung mit Drainage, damit sich kein Wasserdruck aufbaut.
Bekomme ich alles aus einer Hand oder brauche ich mehrere Firmen?
Aus einer Hand. Planung, Erd- und Baggerarbeiten, Pflaster und Wegebau, Terrasse, Mauern und Gabionen, Zaun und Sichtschutz, Drainage, Bewässerung, Rasen und Bepflanzung führen wir selbst aus und stimmen die Gewerke aufeinander ab – wer bei uns eine Terrasse bauen lässt, bekommt Gefälle, Rinne, Randeinfassung und den Anschluss an den Rasen gleich mitgeplant. Nur wo ein anderes Gewerk zwingend erforderlich ist, etwa der Elektriker für den 230-V-Anschluss einer Gartenbeleuchtung, holen wir einen Partnerbetrieb dazu. Nach dem Bau übernehmen wir auf Wunsch auch die laufende Pflege.
Einsatzgebiet, Anfahrt & Zusammenarbeit
In welchen Städten und Regionen arbeiten Sie?
Unser Kerngebiet sind Düsseldorf, Wuppertal, Schwelm, Ennepetal, Meerbusch und Köln. Von unserem Sitz im Ennepe-Ruhr-Kreis sind wir in rund zehn Minuten in Schwelm, in 15–25 Minuten in Wuppertal und über A1, A43 und A46 in etwa 45–70 Minuten in Düsseldorf, Meerbusch oder Köln. Darüber hinaus sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs: im Bergischen Land (Solingen, Remscheid, Velbert, Radevormwald), im Kreis Mettmann (Ratingen, Hilden, Erkrath, Mettmann), im Rhein-Kreis Neuss sowie im Ruhrgebiet (Hagen, Hattingen, Witten, Bochum, Essen) und natürlich in Gevelsberg und Sprockhövel.
Berechnen Sie Anfahrtskosten?
In Schwelm, Ennepetal und Wuppertal berechnen wir keine gesonderte Anfahrt – wir sind praktisch nebenan. Für Düsseldorf, Meerbusch, Köln und weiter entfernte Orte weisen wir eine faire Anfahrtspauschale offen im Angebot aus, statt sie in anderen Positionen zu verstecken; bei größeren Projekten bündeln wir Arbeitstage und bei Pflegeverträgen fahren wir feste Touren, was die Kosten je Termin niedrig hält. Die Besichtigung selbst ist überall kostenlos.
Kommen Sie mit Maschinen auch an Hanggrundstücke oder in Innenhöfe ohne Zufahrt?
Ja – in Wuppertal, Schwelm und Ennepetal ist das eher der Regelfall als die Ausnahme. Wir arbeiten mit Minibagger, Motorschubkarre und Kleingeräten und dort, wo nichts mehr durchpasst, von Hand; Bäume in engen Innenhöfen von Köln-Ehrenfeld oder Düsseldorf-Pempelfort tragen wir per Seilklettertechnik in Abschnitten ab. Bei der Besichtigung schauen wir zuerst auf die Zuwegung, denn sie entscheidet über Aufwand und Preis – schicken Sie deshalb gern vorab ein Foto von Tor, Durchgang oder Hangzufahrt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Gartenhilfe und einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb?
Eine Gartenhilfe mäht, jätet und schneidet – damit ist die laufende Pflege abgedeckt. Ein GaLaBau-Fachbetrieb plant und baut zusätzlich: Erdarbeiten mit Maschinen, tragfähige Unterbauten, Pflaster, Terrassen, Mauern, Drainagen und Bewässerung, mit Rechnung, gesondert ausgewiesenen Arbeitskosten und gesetzlicher Gewährleistung. Bei Gala Bau Kurt bekommen Sie beides von derselben Person: erst der Bau, danach auf Wunsch die dauerhafte Pflege.
Bieten Sie Beratung auf Türkisch oder Englisch an?
Ja. Besichtigung, Angebot und die Absprachen auf der Baustelle sind auf Deutsch, Türkisch und Englisch möglich – immer mit demselben Ansprechpartner, ohne Dolmetscher und ohne Missverständnisse bei Material, Preis oder Genehmigung. Schreiben Sie uns einfach in Ihrer Sprache per WhatsApp an +49 174 6150689 oder per E-Mail an gala.bau.kurt@web.de. Türkçe danışmanlık mümkündür.
Arbeiten Sie auch für Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und Gewerbe?
Ja. Für Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen, Büro- und Gewerbeobjekte übernehmen wir die Außenanlagen komplett: Grünpflege, Heckenschnitt, Baumkontrolle für die Verkehrssicherungspflicht, Reinigung der Verkehrsflächen und auf Wunsch den Winterdienst mit Einsatzdokumentation – ein Ansprechpartner, eine Rechnung. Richtwerte: Grundbetreuung der Außenanlagen ca. 180–360 € pro Monat und Objekt, Winterdienst als Saisonpauschale ca. 500–2.500 €. Auch Einzelmaßnahmen wie Zufahrten pflastern oder Zäune erneuern führen wir für Objektbetreuer aus.
Zahlung, Steuern, Entsorgung & Gewährleistung
Kann ich Gartenarbeiten von der Steuer absetzen?
Ja, als Privatperson nach § 35a EStG. Für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Gartenpflege, Rasenmähen, Heckenschnitt oder Winterdienst ziehen Sie 20 % der Arbeitskosten bis zu 4.000 € pro Jahr direkt von der Steuerschuld ab, für Handwerkerleistungen wie Pflasterarbeiten, Terrassen-, Zaun- oder Mauerbau 20 % bis zu 1.200 € pro Jahr. Voraussetzung sind eine Rechnung mit gesondert ausgewiesenen Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten sowie die Zahlung per Überweisung – Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Nicht begünstigt sind Materialkosten und Maßnahmen im Zuge eines Neubaus.
Wie und wann bezahle ich?
Sie erhalten nach Fertigstellung eine Rechnung mit getrennt ausgewiesenen Arbeits-, Maschinen- und Materialkosten und zahlen per Überweisung – das ist zugleich die Voraussetzung für den Steuerbonus nach § 35a EStG. Bei größeren Bauvorhaben mit hohem Materialeinsatz vereinbaren wir Abschlagszahlungen nach Baufortschritt; was wann fällig wird, steht vor Beginn im Angebot. Zusatzarbeiten, die sich erst beim Aushub zeigen, führen wir erst aus, nachdem Sie dem Nachtrag zugestimmt haben.
Übernehmen Sie die Entsorgung von Grünschnitt, Aushub und Bauschutt?
Ja, die fachgerechte Entsorgung gehört bei uns dazu – Sie müssen weder einen Container bestellen noch eine Grüngutkarte besorgen. Grünschnitt rechnen wir üblicherweise mit 30–100 € pauschal ab, Aushub und Bauschutt nach Menge und Bodenqualität; Abfuhr (ca. 100–300 € je Fahrt) und Deponiegebühren stehen als eigene Positionen im Angebot, damit Sie die Kosten nachvollziehen können. Die Baustelle übergeben wir besenrein.
Gibt es eine Gewährleistung auf Ihre Arbeiten?
Für unsere Werkleistungen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsfristen des BGB-Werkvertragsrechts. Bei Pflanzen und Rollrasen hängt das Anwachsen stark von der Pflege in den ersten Wochen ab – deshalb erklären wir Ihnen bei der Übergabe genau, wie viel gewässert, wann zum ersten Mal gemäht und wann gedüngt werden sollte. Wenn nach der Abnahme etwas nicht passt, melden Sie sich direkt beim Inhaber und nicht bei einer Hotline; wir schauen es uns an.
Wie schützen Sie Rasen, Pflaster und Nachbargrundstück während der Arbeiten?
Wir sichern Zufahrt und Arbeitsfläche ab, legen Platten oder Vlies auf empfindliche Beläge und Rasenflächen und stimmen vorher mit Ihnen ab, wo Maschinen, Material und Container stehen. Bei Fäll- und Schnittarbeiten in enger Bebauung wird jedes Stück kontrolliert abgeseilt, statt es fallen zu lassen. Nachbargrundstücke betreten wir nur nach Absprache – informieren Sie die Nachbarn am besten kurz vorab, auf Wunsch übernehmen wir das mit.