Eine Hecke ist Sichtschutz, Windschutz und Lebensraum zugleich – aber nur, wenn sie regelmäßig und richtig geschnitten wird. Bleibt sie zu lange stehen, verkahlt sie von unten, wächst in den Gehweg oder wird dem Nachbarn zu hoch. Gala Bau Kurt übernimmt Heckenschnitt und Gehölzpflege für Privatgärten, Mehrfamilienhäuser und Gewerbe in Düsseldorf, Wuppertal, Schwelm, Ennepetal, Meerbusch, Köln und ganz NRW.
Wir schneiden jede Heckenart so, wie sie es verträgt, nehmen das Schnittgut mit – und den Festpreis pro laufendem Meter kennen Sie vorher.
Unsere Leistungen rund um Hecken und Gehölze
Vom jährlichen Formschnitt bis zur Neupflanzung.
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Formschnitt
Beidseitiger Schnitt plus Deckelschnitt in leichter Trapezform, damit die Hecke bis unten dicht bleibt.
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Rückschnitt & Verjüngung
Zu breite oder vergreiste Hecken bringen wir im Winterhalbjahr artgerecht auf Maß oder setzen sie auf den Stock.
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Hohe Hecken
Thuja- und Lorbeerwände bis etwa 4 m mit Teleskopschere, Leiter oder Gerüst – auch am Hang.
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Strauch- und Gehölzschnitt
Auslichten von Forsythie, Flieder und Hartriegel, Rückschnitt von Ziersträuchern.
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Hecke pflanzen oder roden
Neuanlage mit Hainbuche, Eibe oder Kirschlorbeer – oder Entfernung alter Hecken samt Wurzelwerk.
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Entsorgung & Reinigung
Planen auslegen, Schnittgut aufladen, Wege und Beete sauber fegen.
So schneiden wir Hecken fachgerecht
Ein guter Heckenschnitt beginnt mit der Form: Wir schneiden Hecken konisch – unten etwas breiter als oben. So bekommen auch die unteren Zweige Licht und die Hecke bleibt bis zum Boden dicht. Höhe und Flucht setzen wir mit gespannter Schnur für eine gerade Kante.
Jede Art verträgt etwas anderes: Hainbuche und Rotbuche schneiden wir Ende Juni nach dem Johannistrieb, bei Bedarf noch einmal im Februar. Thuja und Scheinzypresse dürfen nie ins alte, braune Holz geschnitten werden – dort treiben sie nicht wieder aus. Kirschlorbeer bekommt statt der Heckenschere die Astschere, weil zerfranste Blätter braun werden. Eibe, Liguster und Hainbuche vertragen dagegen auch einen radikalen Verjüngungsschnitt im Winter.
Wann darf man Hecken schneiden? Gesetz und Nachbarrecht
Nach § 39 Abs. 5 BNatSchG ist es vom 1. März bis 30. September verboten, Hecken abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu roden – zum Schutz brütender Vögel. Erlaubt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte, die nur den Zuwachs entfernen. Vor jedem Sommerschnitt prüfen wir die Hecke auf besetzte Nester; große Rückschnitte und Rodungen planen wir für Oktober bis Februar.
Auch das Nachbarrecht zählt: Das Nachbarrechtsgesetz NRW verlangt für Hecken bis 2 m Höhe einen Grenzabstand von 0,50 m, für höhere Hecken 1 m; Überhang darf der Nachbar nach Fristsetzung selbst entfernen (§ 910 BGB). Einzelbäume in einer Hecke können unter die Baumschutzsatzung fallen – in Düsseldorf und Köln ab 80 cm Stammumfang, in Wuppertal ab 100 cm, dort ausdrücklich auch Eiben. Wir prüfen das vor Ort und stellen bei Bedarf den Antrag.
Heckenschnitt in Wuppertal, Düsseldorf, Köln & NRW
Im Bergischen Land – Wuppertal, Schwelm, Ennepetal – wachsen Hecken bei 1.100 bis 1.200 mm Regen im Jahr enorm schnell; Kirschlorbeer und Thuja legen an Hanggrundstücken gut einen halben Meter pro Saison zu. Ein zweiter Schnitt Ende August ist hier oft sinnvoll, an steilen Böschungen arbeiten wir mit Gerüst statt Leiter.
In der Rheinebene – Düsseldorf, Meerbusch, Köln – sind die Sommer trockener und die Böden sandiger; braune Stellen in Thuja- und Lorbeerhecken sind hier meist Trockenstress, kein Schnittfehler. In Meerbusch-Büderich oder Düsseldorf-Oberkassel geht es oft um lange Formhecken großer Grundstücke, in Köln um Vorgärten von Mehrfamilienhäusern. Anfahrt aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis über A1/A46: 20 bis 60 Minuten.
Heckenschnitt steuerlich absetzen
Heckenschnitt am Wohnhaus ist eine haushaltsnahe Dienstleistung: 20 % der Arbeitskosten, bis zu 4.000 € pro Jahr, mindern nach § 35a EStG direkt Ihre Einkommensteuer. Neupflanzung oder Rodung zählen als Handwerkerleistung mit 20 % bis 1.200 € pro Jahr. Arbeits- und Fahrtkosten weisen wir getrennt aus – bitte per Überweisung zahlen.
So läuft Ihr Heckenschnitt ab
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Anfrage mit Foto
Ein WhatsApp-Foto der Hecke mit ungefährer Länge und Höhe reicht oft schon für einen Richtpreis.
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Besichtigung & Festpreis
Bei größeren Hecken prüfen wir kostenlos vor Ort Art, Zustand, Zugang und Nester und nennen den Festpreis pro Meter.
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Termin zur richtigen Zeit
Formschnitt Juni bis September, starker Rückschnitt Oktober bis Februar – wir schlagen den passenden Zeitraum vor.
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Schnitt, Entsorgung, Abnahme
Planen auslegen, schneiden, Schnittgut aufladen, Fläche sauber übergeben – auf Wunsch mit festem Termin fürs nächste Jahr.
Was kostet Hecke schneiden pro Meter?
Der Preis hängt von Höhe, Breite, Heckenart, Zugänglichkeit und Schnittgutmenge ab. Unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt., Festpreis nach Besichtigung:
| Leistungsumfang | Kosten & Preise |
|---|---|
| Formschnitt bis 2 m Höhe (beidseitig + oben) | ca. 6–15 € / lfd. m |
| Heckenschnitt 2–3 m Höhe | ca. 12–25 € / lfd. m |
| Hohe Hecke über 3 m (Gerüst) | ca. 25–45 € / lfd. m |
| Starker Rückschnitt / Verjüngung | ca. 15–25 € / lfd. m |
| Hecke pflanzen inkl. Pflanzen | ca. 15–40 € / lfd. m |
| Entsorgung Schnittgut | ca. 30–100 € pauschal |
| Jahrespauschale (2 Schnitte inkl. Entsorgung) | ca. 200–600 € / Jahr |
Ab etwa 20 m Heckenlänge sinkt der Meterpreis; die Anfahrt im Kerngebiet ist enthalten.
Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt. Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Zugänglichkeit, Material und Aufwand ab. Ein verbindliches Festpreisangebot erhalten Sie nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort.
Häufige Fragen
Wann darf man Hecken schneiden – ist das im Sommer verboten?
Radikaler Rückschnitt, Auf-den-Stock-Setzen und Rodung sind vom 1. März bis 30. September verboten (§ 39 BNatSchG). Ein schonender Form- und Pflegeschnitt, der nur den Jahreszuwachs entfernt, ist ganzjährig erlaubt – sofern keine Vögel darin brüten. Das prüfen wir vor jedem Sommerschnitt.
Was kostet Hecke schneiden pro Meter?
Für eine Hecke bis 2 m Höhe etwa 6–15 € pro laufendem Meter inkl. MwSt., über 3 m mit Gerüst 25–45 €. Ein starker Rückschnitt kostet etwa 15–25 € pro Meter, die Entsorgung pauschal 30–100 €. Nach der kostenlosen Besichtigung nennen wir einen Festpreis.
Wie oft sollte eine Hecke geschnitten werden?
Ein bis zwei Schnitte pro Jahr: Hainbuche, Buche und Liguster Ende Juni nach dem Johannistrieb, bei starkem Wuchs noch einmal Ende August oder im Februar. Thuja und Kirschlorbeer reicht meist ein Schnitt im Juni; Verjüngungsschnitte gehören in den Zeitraum Oktober bis Februar.
Kann man eine Thuja-Hecke stark zurückschneiden?
Nur begrenzt. Thuja und Scheinzypresse treiben aus altem, braunem Holz nicht mehr aus – wer zu tief schneidet, hat dauerhaft kahle Stellen. Wir nehmen deshalb jährlich nur den grünen Zuwachs zurück; ist die Hecke zu groß geworden, sind Eibe oder Hainbuche als Ersatz oft die bessere Lösung.
Warum wird mein Kirschlorbeer braun?
Braune, eingerollte Blätter im Sommer sind in der Rheinebene meist Trockenstress auf sandigem Boden, im Winter Frosttrocknis. Braune Blattränder direkt nach dem Schnitt verursacht die Heckenschere – wir arbeiten beim Kirschlorbeer deshalb mit der Astschere.
Wie hoch darf eine Hecke zum Nachbarn sein?
NRW kennt keine feste Maximalhöhe, aber Grenzabstände nach dem Nachbarrechtsgesetz: 0,50 m bei Hecken bis 2 m Höhe, 1 m bei höheren Hecken. Wird der Abstand nicht eingehalten, kann der Nachbar den Rückschnitt verlangen – wir bringen Grenzhecken auf das passende Maß.