Steht nach jedem Regen das Wasser im Rasen, drückt Feuchtigkeit gegen die Kellerwand oder läuft die Einfahrt zum Nachbarn ab, hilft kein Abwarten: Ohne funktionierende Entwässerung leiden Bausubstanz, Pflanzen und Beläge. Gala Bau Kurt plant und baut Drainagen, Entwässerungsrinnen, Sickerschächte und Rigolen für Privatgrundstücke, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeflächen in Düsseldorf, Wuppertal, Schwelm, Ennepetal, Meerbusch, Köln und ganz Nordrhein-Westfalen.
Wir klären zuerst, woher das Wasser kommt und wohin es kann – Bodenart, Gefälle, Grundwasserstand und Kanalanschluss entscheiden über die Lösung. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot; Aushub, Material, Verfüllung und Entsorgung kommen aus einer Hand.
Unsere Leistungen rund um Entwässerung und Drainage
Von der Terrassenrinne bis zur Ringdrainage am Haus – wir setzen um, was Ihr Grundstück wirklich braucht.
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Drainage im Garten verlegen
Sickerstränge aus Drainagerohr DN 100 im Kies-Vlies-Bett gegen Staunässe in Rasen und Beeten.
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Ringdrainage am Haus
Dränung entlang der Kellerwand nach DIN 4095 mit Sickerpackung, Spülschächten und geregeltem Ablauf.
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Entwässerungsrinnen setzen
Linienentwässerung vor Garagen, Terrassen und Kellerabgängen, in Beton gesetzt, Belastungsklasse nach DIN EN 1433.
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Sickerschacht & Rigole
Dach- und Hofwasser vor Ort versickern – Kiesrigole, Kunststoff-Rigole oder Sickerschacht mit Schlammfang.
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Hofentwässerung & Pflasterflächen
Gefälle, Rinnen, Hofabläufe und Sickerpflaster, damit Einfahrt und Hof bei Starkregen trocken bleiben.
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Terrassenentwässerung
Kastenrinne an der Fassade, richtiges Gefälle und Drainmatte unter Platten – kein stehendes Wasser an der Hauswand.
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Staunässe im Rasen beheben
Tiefenlockerung, Sandschlitze und Sickerstränge – je nach Boden die passende Kombination gegen Moos und Pfützen.
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Sanierung bestehender Drainagen
Verschlammte Leitungen orten, spülen, Kontrollschächte nachrüsten oder Teilstücke erneuern.
So bauen wir eine Drainage, die dauerhaft funktioniert
Eine Drainage ist nur so gut wie ihr Aufbau. Wir heben den Graben je nach Aufgabe 60 bis 100 cm tief aus – am Gebäude bis unter die Kellersohle – und legen ihn mit Geotextil aus. Darauf kommen eine Ausgleichsschicht aus Kies 8/16 oder 16/32 und das Drainagerohr DN 100 (Voll- oder Teilsickerrohr) mit mindestens 0,5 % Gefälle zum Ablauf. Der Graben wird mit Filterkies verfüllt, oben mit Vlies geschlossen und erst dann mit Boden, Rasen oder Belag abgedeckt.
An Richtungswechseln und am Tiefpunkt setzen wir Spülschächte, damit die Leitung später gewartet werden kann. Der Ablauf führt in Sickerschacht, Rigole oder Regenwasserkanal, bei fehlendem Gefälle über einen Pumpenschacht. Bei Gebäudedrainagen richten wir uns nach DIN 4095 – wobei eine Drainage die Bauwerksabdichtung entlastet, aber nicht ersetzt.
Rinnen, Rigolen und Sickerschächte – Regenwasser richtig ableiten
Auf Höfen, Einfahrten und Terrassen muss Oberflächenwasser bei Starkregen schnell weg. Entwässerungsrinnen setzen wir in ein Betonbett aus C25/30 mit seitlicher Rückenstütze und wählen die Belastungsklasse nach Nutzung: A 15 für Gehwege, B 125 für Pkw-Stellplätze, C 250 für Einfahrten. Pflasterflächen erhalten 2 bis 2,5 % Gefälle vom Gebäude weg; wo möglich, planen wir Sickerpflaster mit offenen Fugen und wasserdurchlässiger Schottertragschicht.
Soll Regenwasser versickern, prüfen wir zuerst die Durchlässigkeit des Bodens (kf-Wert) und den Grundwasserstand. Kunststoff-Rigolen aus Füllkörpern speichern rund dreimal so viel wie eine gleich große Kiesrigole; wie der Sickerschacht aus Betonringen werden sie mit Vlies umhüllt und bekommen einen Schlammfang vorgeschaltet. Wir dimensionieren nach DWA-A 138 und halten in der Regel mindestens 6 m Abstand zum Gebäude. Liegt Ihre Terrasse oder ein Kellerabgang unter der Rückstauebene der Straße, gehört zusätzlich eine Rückstausicherung dazu.
Entwässerung in Wuppertal, Düsseldorf, Köln & NRW: Lehm, Sand und Grundwasser
Im Bergischen Land – Wuppertal, Schwelm, Ennepetal, Gevelsberg, Remscheid – fallen 1.100 bis 1.200 mm Regen im Jahr auf flachgründige, steinige, oft tonig-lehmige Böden über Schiefer und Grauwacke. Versickern lässt sich hier wenig; die Aufgabe ist, Hangwasser abzufangen, bevor es Stützmauern, Terrassen oder die Kellerwand erreicht: Hangdrainagen oberhalb des Hauses, Drainagen hinter Stützmauern, Sickerstränge gegen Staunässe im Rasen.
In der Rheinebene um Düsseldorf, Meerbusch, Neuss und Köln sind die lehmigen Sande der Niederterrasse gut durchlässig – ideal für Rigolen und Sickerschächte, mit denen sich Dachwasser vom Kanal abkoppeln und die Niederschlagswassergebühr senken lässt. Vorsicht in Rheinnähe: In Kaiserswerth, Wittlaer, Urdenbach, Nierst oder Rodenkirchen steht das Grundwasser hoch, sodass einer Rigole der Sickerraum fehlt. Dann planen wir flache Versickerungsmulden, Rückhalt mit gedrosseltem Ablauf oder die Ableitung in den Kanal. Aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind wir über A1, A46 und A43 in 15 bis 70 Minuten bei Ihnen.
- Wuppertal, Schwelm & Ennepetal: Hangwasser, Lehmboden, Drainage hinter Stützmauern
- Düsseldorf & Meerbusch: Versickerung auf Sandböden, Grundwasser am Rhein beachten
- Köln: Innenhöfe, Hofentwässerung, Abkopplung von Dachflächen
Genehmigung, Kanalanschluss und Steuerbonus
Regenwasser vor Ort zu versickern ist in NRW gewollt, wasserrechtlich aber eine Gewässerbenutzung. Ob eine Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde nötig ist, hängt von Herkunft des Wassers (Dach oder Hof), Flächengröße und Lage ab, etwa in Wasserschutzgebieten. Änderungen am Kanalanschluss – neuer Hofablauf, Abkopplung von Dachflächen – sind beim Stadtentwässerungsbetrieb anzuzeigen. Wir prüfen die Vorgaben Ihrer Kommune vorab und übernehmen auf Wunsch die Abstimmung.
Drainage- und Erdarbeiten laufen bei frostfreiem Boden von Herbst bis Frühjahr besonders gut, wenn Rasen und Beete ruhen. Für bestehende Wohnhäuser gilt außerdem: 20 % der Arbeitskosten – bis 1.200 € pro Jahr – können Sie als Handwerkerleistung nach § 35a EStG von der Steuer abziehen; wir weisen Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten auf der Rechnung getrennt aus.
So gehen wir bei Ihrer Entwässerung vor
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Ortstermin & Ursachenanalyse
Wir prüfen Nässestellen, Gefälle, Boden, Fallrohre und vorhandene Schächte – kostenlos, gern mit Ihren Fotos vom letzten Starkregen vorab.
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Konzept & Festpreis
Vorschlag mit Leitungsführung, Ablaufziel und Material plus Festpreisangebot inklusive Aushub und Entsorgung.
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Aushub & Verlegung
Mit Minibagger oder von Hand heben wir die Gräben aus, verlegen Rohre, Rinnen und Schächte und kontrollieren das Gefälle.
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Verfüllen & Übergabe
Lagenweise verfüllen, Rasen oder Pflaster wiederherstellen, Aushub abfahren – dazu eine Skizze mit Lage der Leitungen und Schächte.
Was kostet eine Drainage?
Entscheidend sind Länge, Tiefe, Boden, Zugänglichkeit und das Ablaufziel. Unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt.:
| Leistungsumfang | Kosten & Preise |
|---|---|
| Drainage im Garten (einfacher Sickerstrang) | ca. 50–100 € / lfd. m |
| Drainage komplett (Graben, Kies, Vlies, Rohr, Verfüllung) | ca. 100–150 € / lfd. m |
| Ringdrainage am Haus (tiefer Aushub, Schächte) | ca. 150–250 € / lfd. m |
| Entwässerungsrinne inkl. Betonbett und Rost | ca. 100–300 € / lfd. m |
| Rigole aus Kunststoff-Füllkörpern (Material je m³) | ab ca. 100–200 € / m³ |
| Minibagger inkl. Fahrer | ca. 65–100 € / Std. |
Spülschächte, Pumpenschacht oder Rückstausicherung kalkulieren wir je nach Bedarf einzeln. Ein verbindliches Festpreisangebot erhalten Sie nach der kostenlosen Besichtigung.
Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte inkl. MwSt. Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Zugänglichkeit, Material und Aufwand ab. Ein verbindliches Festpreisangebot erhalten Sie nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Drainage verlegen zu lassen?
Ein einfacher Sickerstrang im Garten liegt bei etwa 50–100 € pro laufendem Meter, ein kompletter Drainagegraben bei 100–150 €, eine Ringdrainage am Haus bei 150–250 € (inkl. MwSt.). Dazu kommen Schächte und das Ablaufziel. Nach der kostenlosen Besichtigung nennen wir Ihnen einen Festpreis.
Wie tief muss eine Drainage im Garten liegen?
Für Rasen und Beete verlegen wir Sickerstränge meist 60–80 cm tief, mit Abständen von etwa 5–10 m je nach Bodenart. Am Gebäude muss die Drainage unterhalb der Kellersohle liegen. In jedem Fall braucht sie mindestens 0,5 % Gefälle und einen funktionierenden Ablauf.
Was hilft gegen Staunässe im Rasen?
Erst die Ursache klären: verdichteter Boden, lehmiger Untergrund oder fehlender Ablauf. Bei Verdichtung helfen Aerifizieren, Tiefenlockerung und Besanden; bei schweren Böden Sickerstränge mit Anschluss an Sickerschacht oder Kanal. Oft kombinieren wir beides und säen anschließend nach.
Darf ich Regenwasser einfach im Garten versickern lassen?
Für Dachwasser von Wohnhäusern ist das häufig unproblematisch; bei Hof- und Verkehrsflächen, in Wasserschutzgebieten oder bei hohem Grundwasser kann eine Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde nötig sein. Änderungen am Kanalanschluss sind beim Stadtentwässerungsbetrieb anzuzeigen – wir klären das vorab mit Ihnen.
Rigole oder Sickerschacht – was ist besser?
Ein Sickerschacht braucht wenig Fläche, funktioniert aber nur bei durchlässigem Untergrund und genügend Abstand zum Grundwasser. Eine Rigole verteilt das Wasser flächig, speichert mehr und passt auch unter Rasen oder Einfahrten. Auf Lehmböden im Bergischen Land bleibt oft nur eine Rigole mit gedrosseltem Ablauf oder die Ableitung in den Kanal.
Kann ich die Drainage steuerlich absetzen?
Ja, bei einem bestehenden Wohnhaus (kein Neubau) gilt die Drainage als Handwerkerleistung nach § 35a EStG: 20 % der Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten, maximal 1.200 € pro Jahr, mindern direkt Ihre Steuerschuld. Voraussetzung sind eine Rechnung mit ausgewiesenen Arbeitskosten und Überweisung statt Barzahlung.